Verlorene Heimat, verlorenes Zuhause,
eine synonyme Übersetzung von

 Lost Home.

In saturierten Ländern finden wir zunehmend verlassene Häuser, auch in Regionen, wo Landflucht keine Rolle spielt. Erfüllen sie nicht mehr die Wohnstandards? Und was ist mit über 60 Millionen Flüchtlingen weltweit? Klar, nur ein kleinerer Teil trifft Europa. Aber dennoch sind das ca. 5-6 Mio., könnte man die nicht in diesen oft charaktervollen Häusern unterbringen und wären diese Flüchtlinge nicht froh, wenn sie ein Dach über den Kopf hätten und sich nach und nach um Erhaltung und Renovierung dieser alten oder wenig geliebten Häuser kümmern könnten?
Was hindert uns daran, unsere vermutlich für unseren Geschmack zu unattraktiven oder uninteressanten Häuser rechtzeitig an Arme oder Flüchtlinge abzugeben, bevor die Häuser total verrotten und die Obdachlosen vor Langeweile verzweifeln oder kriminell werden müssen?
Hier wäre Integration mit wenig Aufwand möglich: die einheimische Bevölkerung hätte Freude daran, wenn ihre alten Häuser erhalten bleiben, die Neubürger hätten vermutlich ein essentielles Interesse daran, wenn ihre neue Bleibe durch eigener Hände Arbeit aufgewertet wird.
Und wir vermieden Ghettos in umfunktionierten Kasernen.

Grundgesetz Bundesrepublik Deutschland, Art. 14

(2) Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

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